CH3.1

Last year, on 5th of January of 2012, I reached my 30th birthday on a hot summer day in Australia. I was a feeling a bit weird and lost. So I decided to list 30 things I knew about myself so far… I been staring at that list during the whole year and realizing that most of them wouldn”t change with time…I decided to create a GIF animation to each one of them.And this was the result. If you know me, then you probably know these things already! 🙂

Anlässlich meines 31. Geburtstages kam mir (vermutlich wieder viel später als euch) dieses Video unter – 30 Dinge mit 30. Einfach mal dreißig Dinge, die einen ausmachen. Ein Fazit, das ein wenig preisgibt, aber natürlich nicht zu viel. Interessanterweise macht gerade wieder das Blogstöckchen die Runde, das darum bittet, 20 Dinge über einen selbst zu verfassen. Guter Zeitpunkt also, selbst einmal 13 Dinge nach 31 Lebensjahren aufzuschreiben.

Programmieren

Ich kann nicht programmieren. Ich kann es nicht. Ich komme mit gewissen Dingen halbwegs zurecht und kann mich durch so manches durchkämpfen, aber ich hasse es „Programmierer“ genannt zu werden oder zu hören, dass ich diese Tätigkeit ausübe – sowohl beruflich, als auch privat.

Joggen

Ich würde unheimlich gerne joggen. Ich bewundere Menschen im Freundeskreis, die bei Runtastic oder ähnlichen Portalen veröffentlichen, wie sie gerade wieder zu Fuß unterwegs sind. Und besonders das romantisch anmutende Bild aus der Lenor-Welt, wo drahtige Männer noch durch den Morgennebel laufen und auf ihren letzten Metern der schönen Bäckerin zuwinken und dem Bärenmarkebären die Milchkannen über die Straße tragen, ist für mich absolut Neid hervorrufend.

Skype

Ich hasse Skype. Ich hasse Hangouts. Ich hasse Videochats. Bis heute finde ich keinen Draht dazu, meinen Gegenüber beim Telefonieren (es heißt ja auch „fon“ieren) zu sehen. Oft hab ich behauptet, dass mein Rechner keine Kamera besitzt oder defekt ist um nicht erklären zu müssen, dass ich jetzt keine Lust habe, in die Kamera zu sehen. Vermutlich ist es auch, dass ich einfach nicht gesehen werden will.

Musik hören

Bin ja schon ein akustischer Mensch, aber vielleicht auch zu leicht abzulenken – durch Informationen, Emotionen, Protonen (macht keinen Sinn, aber ich wollte halt eine Dreieraufzählung mit gleicher Endung haben. So!). Das bedeutet, dass ich nicht in der Lage bin, einfach mal Musik zu hören – weder beim Arbeiten, gehen, stehen oder sonst in irgendeiner Situation. Viel zu häufig lenkt es mich ab, schnelle Liedwechsel verarbeiten zu müssen. Viel zu häufig bringt es mich emotional auf andere Bahnen, Lieder zu hören, die mich an etwas erinnern oder mir etwas bedeuten. Vielleicht lässt mich Musik auch viel zu häufig mit meinen Gedanken alleine und mein Gehirn ein wenig ruhen. Nicht immer ein guter Moment. Also greife ich immer wieder zu Podcasts, Hörbüchern oder auch mal zu Regensimulationen um akustische Untermalung zu erzeugen.

Englisch telefonieren

Interneschenell! So muss das! Also, über den Sinn und Zweck englischer Sprache muss ich ja nun wirklich nichts sagen – Lieblingsserien so schnell wie möglich in OV sehen, im Internet bewegen, Hipster verstehen. Englisch ist wichtig und eigentlich auch gar nicht schwer. Ich bin durchaus in der Lage, mich lange und ausschweifend zu unterhalten. Wenn ich mich darauf vorbereiten kann. Was ich wirklich unheimlich anstrengend finde, ist unerwartetes Telefonieren in englischer Sprache, wenn man unverhoffter Dinge ans Telefon geht und sich plötzlich in einer anglistischen Verhandlungspolka wiederfindet und partout nicht den Takt finden will. Aus heiterem Himmel fehlen die einfachsten Worte und ich bin gerade noch froh, meine E-Mail-Adresse buchstabieren zu können (immer wieder erleichtert, die Tücke mit e und i zu überstehen).Wäre doch sicher anders, wenn man mir vorher sagen würde, dass man gleich anriefe. Oder?

Videospiele

Alter Vater. Videospiele. Ich mag die Dinger ja, aber einen richtigen Bezug finde ich leider nie. Ungeduld, fehlende Fähigkeiten oder Desinteresse? Vielleicht ein wenig von allem. Aber so oft stehe ich vor dem Moment zugeben zu müssen, dass ich Monkey Island nie durchgespielt habe, Zelda nicht mag und die Frage, ob PES oder Fifa keinen Glaubenskrieg in mir auslösen will. Die Phase, in einem Counterstrike-Clan gewesen zu sein, hatte ich [1100101] und auch Sims waren mal auf meinem PC daheim. Aber das ständige Verlieren und die fehlende Bereitschaft, vollends in eine Spielewelt einzutauchen, macht mich einfach zu einem Nichtspieler – so leid es mir auch tut. Vielleicht kommt das auch noch, aber ich fürchte, dass der Zug abgefahren ist.

Geld zusammenhalten

Und ihr wisst ja, wie das ist, Es ist: Das Geld kommt aus der Wand, Und ist es schließlich erstmal da, Erinnert sich keiner mehr daran,Wie’s da hinkam, was geschah, Nur, dass es weg muss, das ist klar,

Ziemlich simpel eigentlich, aber auch immer wieder frustrierend, nicht in der Lage zu sein, etwas zurück zu legen – für Geschenke, für das Alter, für das Gewissen. Doch ist es zu verlockend, übriges Geld in Heitermacher zu investieren und das eigene Selbst durch Materielles zu erheitern – für Geschenke, für das Jetzt, für das Wohlgefühl.

Hamburg

Aus einer fernen Faszination wurde eine Sehnsucht und daraus eine Heimat. Zwar erst vor kurzem, aber ich denke, Hamburg als Wahlheimat auszusuchen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens – vermutlich die beste. Noch kenne ich nicht viel von der Stadt und nehme das reichhaltige Angebot nicht wahr, aber es fühlt sich richtig an hier zu sein – endlich mal richtig in einer Stadt zu leben.

Freude zeigen

Ich bin unheimlich schlecht darin, meiner Freude Ausdruck zu verleihen. Jedem, der neu in mein Leben tritt und eventuell mal in die Bredouille kommt, mich beschenken zu wollen, erkläre ich das. Selbst geschenkte Autos (!) haben bisher bei mir nur ein „Danke …“ hervorgelockt.

Frisur tragen

Große Veränderungen in Sachen Haarpracht (abgesehen vom relativ plötzlichen Auftauchen eines Bartes vor einem Jahr) gab im letzten Jahrzehnt eigentlich kaum. Gerade im Moment vielleicht ein wenig. Das hat vor allem den Grund, dass ich nicht sinnvoll in der Lage bin, diese Haare zu dem zu formen, was andere Menschen „Frisur“ nennen. Da kann man kaufen, basteln und versuchen was man will – nichts scheint so richtig das zu kreieren, was der Friseur sich dabei gedacht hat.

„Ja“ sagen …

Wer mir etwas anbietet, kann in der Regel davon ausgehen, dass ich ablehne – egal was es ist. Ich versuche in der Regel, so unauffällig wie möglich durch das Leben zu gehen und niemandem Mühe oder Arbeit zu machen. Dazu gehört für mich auch, Angebote ziemlich strikt abzulehnen. Sei es ein Kaffee, ein Stück Kuchen oder ein Glas Wasser – meist wird meine Antwort verneinend sein.

Tanzen

Mit Sport hab ich es ja schon das ein oder andere Mal versucht. Fußball, Kampfsport, Squash. In verschiedenen Konstellationen, Altersstufen und vor allem Motivationsgraden. Interessanterweise war der Tanzsport, mit dem ich im Sommer 2011 begann, das, was mich am ehesten motiviert hat und mit dem ich mich am schnellsten identifizieren konnte. Natürlich auf absolut unterstem Niveau was meine Leistungen angeht – konnte ich doch quasi nichts. Aber in der Formation, in der ich eine Saison tanzen durfte, habe ich mich schnell eingelebt und war um jede Verbesserung dankbar. Schade eigentlich, dass ich im Moment keine Zeit dazu finde.

Katzen

Immer wieder die Frage, ob man nun ein Katzen- oder Hundetyp ist – beides, fertig. Hatte beides, mochte beides, will beides wieder. Hat alles seine Vor- und Nachteile und da mein letzter Kater erst vor kurzem seine letzte Reise antrat, bin ich ich im Moment vermutlich nicht objektiv genug.

 

Christian