The Bird

Als (Neu-)Hamburger die Burgerbude „The Bird“ zu empfehlen ist auch nicht wirklich voller Weisheit. Ich mache es aber dennoch immer wieder gerne.

Nichtsdestotrotz ist es immer wieder schön, Freunden und Bekannten davon zu erzählen, oder sogar vor Ort zu sehen, wie ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft. Letzten Samstag waren wir mit guten Freunden wieder einmal da, hatten glücklicherweise reserviert – was wirklich mehr als sinnvoll ist – und konnten uns in der hektischen, aber dennoch gemütlichen Atmosphäre entspannen. „The Bird“ zeichnet sich für mich vor Allem durch eine solide Auswahl von guten Burgerkombinationen aus, die mich aber dennoch immer wieder den Standard „The Birdhouse“ wählen lassen – „two patties, American cheese, bacon, fried onion, ketchup, mustard and pickles. It’s a greasy bird, but tastes like heaven“. Die €11.50 sind mehr als angemessen, denn insbesondere die hausgemachten und handgeschnittenen Pommes dazu sind mehr als herausragend.

Wie es sich gehört, kann man natürlich auch zwischen den einzelnen Garstufen des Fleisches wählen, wobei ich wie immer „medium rare“ empfehle. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, dort auch mal ein Steak zu probieren, was vor allem an den – für mich immer noch hohen – Preisen liegt. Zwischen €7 und €8.50 pro 100 Gramm summieren sich bei großem Hunger da sehr schnell.

Wovon ich definitiv abraten kann: bestellt euch keine Napalm Wings! Bestellt! Euch! Keine! Napalm Wings! Michel und ich hatten diese grandiose Idee erst am Samstag und mussten anschließend unseren Schmerz mit Grinsen und Majonäse übertünchen. Alles in allem aber immer wieder ein Erlebnis und gern zu empfehlen. Ruhige, Kieznahe Location, nettes Personal und – was am wichtigsten ist – grandioses Fleisch.

 

Christian