o2 Free – endlich frei, endlich fast ungedrosselt!

I’m free to do whatever I – Oasis

Eigentlich ist es nicht mein Ding, einen Artikel wie einen gesponserten Post aussehen zu lassen, aber ich bin mal wieder begeistert on o2.

Status quo

Aus welchem Grund auch immer, sind weder Vodafone noch die Telekom Deutsche Post in der Lage, in meiner Wohnung für einen Internetanschluss zu sorgen. Das sei nämlich technisch nicht machbar, dieses Haus für DSL nicht geeignet – aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier noch erzählen werde.

Seit einigen Monaten bin ich privat also komplett auf mobiles Internet angewiesen. Nur der Kabelanschluss im Büro versorgt mich mit größeren Datenmengen.
Das hat zur Folge, dass Dinge wie Streaming, Facetime oder Downloads hier so gut wie unmöglich sind. Nach und nach habe ich meinen Mobilfunkvertrag auf 14,5GB pro Monat aufgestockt – ein nicht ganz unerheblicher finanzieller Aufwand.

Und dennoch kam immer wieder die Drossel-SMS, die die Nutzung des Internets komplett unmöglich macht. Funktional kaputt eben. Ganz zu schweigen davon, dass ich mit meinem iPhone einen Personal Hotspot aufbauen muss, der die restlichen Geräte* im Haus mit Netz versorgt. Dass die gedrosselte Geschwindigkeit zu gar nichts taugt, dürfte jeder schon erfahren haben. Trotzdem war es meine einzige Möglichkeit.

Free Tarife als Lösung

Mittlerweile gibt es bei o2 die Free-Tarife, die nach verbrauchtem Datenvolumen. Nach einiger Beratung mit der Social Media-Abteilung habe ich dann zugeschlagen und mich für XL entschieden mit 8GB Datenvolumen.

Im ersten Moment klingt es arg wenig, wenn man sein Datenvolumen auf fast die Hälfte reduziert, allerdings war ich hoffnungsvoll, da ich mir von der „Drosselung“ auf 1MBit/s eine Menge versprochen habe. Eine Milchmädchenrechnung: Datenvolumen um 45% gemindert, Drosselgeschwindigkeit auf 3200% erhöht. Klingt vielversprechend.

Das Fazit – Binge Watching als Beweis

Und das ist es auch. Hochmotiviert habe ich am ersten Tag der Drosselung vor 14 Tagen, also genau in der Mitte des Rechnungsmonats, meinen Netflix-Account reaktiviert und mal so einiges nachgeholt.
Das Ergebnis: der Wahnsinn. Statt nach 14,5GB den Kopf in den Sand zu stecken, hab ich noch einmal 300% meines Datenvolumens verbraucht. Zwar mit eigentlich lächerlichen 1MBit/s, aber in Zeiten, in den manche Menschen immer noch ISDN vermissen, kann ich mir wirklich nicht beschweren.

o2free Datenverbrauch Oktober 2016

Natürlich, der Seitenaufbau rast nicht, aber aus den letzten zwei Wochen kann ich berichten: das iPhone liegt entspannt auf der Fensterbank, der AppleTV streamt Netflix (okay, SD wäre jetzt übertrieben, aber das macht auch das Abo günstiger und lässt sich in den Netflix-Einstellungen konfigurieren) und ich arbeite am MacBook – was will ich als mehr?

Vorbei die Zeiten, in denen man gedrosselt warten musste, bis bei WhatsApp ein Bild geladen wurde.
Damit wirbt o2 und hält, was es verspricht.

Einige Speedtest mit Ookla zeigen, dass auch die Geschwindigkeit weitestgehend eingehalten wird, wobei ich die Schwankungen auf die Kombination von Speedtest, Netflix und FTP schiebe.

o2 Free Speedtest via Ookla

Alles in allem also eine Umstellung, die sich mehr als gelohnt hat und die ich wirklich jedem empfehlen kann. Ich starte dann mal die nächste Folge …


*ein Kindle, ein MacBook Pro

 

Christian