Dann sind wir wohl nun online!

Vor knapp sechs Jahren habe ich diese Domain nun gesichert. Zunächst nur für die E-Mail-Adresse, aber immer mit dem Wunsch, dort dann auch mal Content zu produzieren – nur die Frage „was“ schwebte immer so vor sich hin. Ein Portfolio brauchte ich nicht und landete später für die Seriosität eh auf einer Personalerkonformen Vorname-Nachname-Domain. Den Podcast wollte ich auch nicht darüber laufen lassen – war ja eh kompliziert genug, jemandem meine E-Mail-Adresse zu sagen. Nachdem also für alles eine Heimat gefunden wurde, blieb ja nur noch der Blog – wollte ich ja eh schon immer mal und bis auf ein paar halbherzige Versuche scheiterte es immer an Kleinigkeiten. Der Hauptgrund war Optik. Aber hatte es ja schon angekündigt – es wurde Zeit!

Gestaltungskonzept

Das wohl größte Problem für mich war der dämliche Name – 18zehn. Was soll das eigentlich? Und warum dieser alphanumerische Mix? Ziemlich einfach, eigentlich, denn der 18. Oktober ist mein Geburtsdatum und als ich die Domain damals sicherte, war eine rein numerische Lösung nicht mehr frei (möchte im Übrigen immer noch wissen, was Yahoo mit 1810.com wollte!). Ich fand, dass sich daraus nicht wirklich etwas optisch schönes machen ließ und eine reine Schriftlösung scheiterte Drölfzillionen mal. Bis jetzt! Eigentlich bin ich recht zufrieden, was die Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen betrifft und denke, dass es einen passablen Umgang mit den Minuskeln darstellt. Ich wollte aber in keinem Fall, dass das „Logo“ zu dominant wird – für eine Farbe hätt’ ich mich schon drei mal nicht entscheiden können und daher nun die Lösung mit dem negativen Raum. Bäm! Stein vom Herzen.

Apropos „Bäm!“ – Ich wollte Bilder! Große Bilder!! Riesige Bilder!!! Und wie jeder vernünftige Mensch, stehe ich auf GIF-Animationen. Die guten! So fiel die Entscheidung dann nicht schwer, für jeden Artikel das passende Wackelbild zu finden – was uns wieder zum Thema Farbe führt: ich will kein festes Farbschema für die Seite. Will ich nicht, will ich nicht, will ich nicht! Also ist die Lösung simpel – es gibt keins! Jedes GIF hat eine dominante Farbe, die zur Auszeichnungsfarbe jedes Artikels wird. Das des letzten Artikels auch für die Startseite.Wo wir gerade bei der Startseite sind: großes Bild für den neuesten und kleine für die letzen neu(e)n Artikel. Vielleicht Geschmacksache und den bereits gehörten Kommentar „DaFUQ?!“ hervorrufend. Auch die Assoziation zu Tumblr, bzw. einem reinen Bilder-Tumblr ist natürlich nicht ganz abwegig. Aber mir gefällt es und ist das nicht das, was bei der Thematik am wichtigsten ist? Im Übrigen denke ich, dass die wenigsten Blogs überhaupt auf der Seite gelesen werden, sondern vielmehr im (hier ungekürzten) Feed. Und sollte ich da falsch liegen und die RSS-Debatte mal wieder ohne mich gestorben sein, dann wird das Layout hier wohl auszuhalten sein. Es ist mir in jedem Falle lieber, als ein weiterer Twentytwelve-Blog. Für mich stellt das Layout gerade eine schöne Mischung aus „Hau drauf!“ und Minimalismus dar. In Zukunft werde ich versuchen, die meisten GIF selbst zu machen, was natürlich nicht immer klappt. Aus Extern verwendete Animationen werden natürlich schön brav im unteren Teil des Posts verlinkt.

Technik – oder: wie das hier läuft …

Tjoa, das ist halt WordPress, ne? Mit zweieinhalb kleinen und üblichen Plugins – Ghost war zu Beginn noch nicht public und hätte dann auch wieder einen neuen Hoster erfordert und so weiter. Vielleicht im nächsten Leben Projekt. Ein selbstgeklöppeltes Theme war für mich Pflicht und natürlich auch mal wieder eine gute Übung. Dazu noch ein klein wenig Responsive-Zauber und eigentlich sollte es das gewesen sein. Auf dem iPhone besteht noch ein klein wenig Handlungsbedarf, aber das vernachlässige ich erst einmal. Ach ja, … IE. Hab ich mir angesehen, geschlossen und das passiert alles wenn ich mal alt bin …

Und was ist eigentlich mit Inhalt?

Ja, Inhalt ist natürlich immer eine Sache. Keine Ahnung? Alles? Nichts? Wer mich kennt, der weiß, dass er hier keine hochtrabenden Technik-News findet, keine exaltierten Filmkritiken vor der Premiere (eher 10 Jahre später) oder Investigativjournalismus. Für „Breaking News“ habe ich nun mal auch keine Zeit – die gibt es beim Blogger eures Vertrauens.Eine Sammlung von Nerdkram kann und will ich ebenso wenig liefern, wie Postings mit simplen Bildern und Musik. Das dürfen im deutschsprachigen Kleinbloggersdorf meiner Meinung nach nur Nerdcore und das Kraftfuttermischwerk. Also bleibt nur, der Dinge zu harren und auf Unterstützung zu bauen. Denn schließlich muss man ja irgendwann mal anfangen, wie der Michel schon sagte:

Also in diesem Sinne …

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