Ding.Ding.Tock – da will man einfach nur mit After Effects spielen

Eigentlich wollte ich nur ein wenig mit After Effects spielen und sich ein wenig fortbilden und plötzlich wird ein Projekt daraus. Aus unserer Kickerleidenschaft heraus bat ich meinen Bruder einfach, ein wenig die Kamera auf unser Spiel zu halten, damit ich den ein oder anderen Effekt testen konnte um mich etwas mit After Effects auseinanderzusetzen. Irgendwie wurde daraus ein Selbstläufer und ich verbrachte doch die ein oder andere Stunde, um aus diesem Wust an Filmmaterial ohne Konzept und Storyboard etwas halbwegs ansehnliches zu basteln.

 

Vier Wochen und einige Frustration wegen falscher Handhabung, zu wenig RAM und Erfahrung später konnte ich dann endlich YouTube und Vimeo mit dem fertigen Stück füttern.

Teilen und Kommentare hinterlassen ist sehr erwünscht … nur nicht unbedingt über unsere spielerischen Fähigkeiten

 

Fürs Herz und den Bestatter

Okay, jetzt legt die Werbung aber richtig los und verliert immer mehr Tabus. Der emotional-suizidale EDEKA-Opa dürfte mittlerweile mehr Klicks als Anrufe seiner Kinder und Enkel haben und lädt sogar zur Parodie ein. Das Thema Tod ist nun also in der Werbung richtig angekommen … nicht als schockierendes Element, so wie es früher der Fall war, sondern als herzergreifendes Moment mit einem Augenzwinkern. Da passt auch der Jack Daniel’s Spot rein, den @Agent_Dexter bei Twitter postete.

 

#heimkommen

So schön der EDEKA-Spot auch war, diese Parodie von drei schlechten Schauspielern, einem guten Sänger, einem Friseur und Olli Schulz bringt die Kontroverse noch mal auf den Punkt und ist wirklich einen Klick wert. Ich mag die Leute von Circus Ramba Zamba, oder wie das heißt, wirklich nicht, aber manchmal hauen sie dann doch etwas raus, das mich zum Schmunzeln bringt. Und irgendwie sieht Udo Waltz ja aus, wie der Parade-Opa für das Heimkommen an Weihnachten. Auf jeden Fall gelungener, als die peinliche Variante der Deutschen Bahn.